Norbert Gstrein auf Föhr – Zwei Lesungen in der WDR Galerie am Innenhafen in Wyk

Einzelveranstaltungen/ Lesungen

1. Lesung: Sa, 25.03.2023, 16:00 Uhr

Norbert Gstrein, der in Hamburg lebende österreichische Erzähler und ausgebildete Mathematiker, mit vielen renommierten Preisen, in diesem Jahr mit dem Thomas-Mann-Preis ausgezeichnet, mit „Der zweite Jakob“ 2021 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreis stehend, liest aus seinen Werken, unter anderem aus seinem neuen Roman „Vier Tage, drei Nächte“.

Ort: WDR Galerie am Innenhafen in Wyk
Eintritt: € 20, kein Vorverkauf, begrenzte Plätze

 

2. Lesung: So, 26.03.2023, 16:00 Uhr

Norbert Gstrein spricht über Leben und Schreiben sowie über prägende Lektüren in seinem Leben und stellt seinen gerade erscheinenden Essayband „Mehr als nur ein Fremder“ mit Aufsätzen zu Franz Kafka, Thomas Mann, William Faulkner, Toni Morrison und anderen vor.

Ort: WDR Galerie am Innenhafen in Wyk
Eintritt: € 20, kein Vorverkauf, begrenzte Plätze

 

Im Vorschautext seines Verlages heißt es:

„Zum ersten Mal gibt Norbert Gstrein Auskunft über sein Schreiben und sein Werk. Er spürt Empfindugen wie Scham, Schuld und Angst nach, erzählt von den Lektüren seines Lebens. „Jetzt kommen sie und holen Jakob“ lautet der erste Satz des ersten Buches von Norbert Gstrein, erschienen 1988. Von diesem Satz ausgehend spannt der Autor einen Bogen bis in die Gegenwart und leuchtet die Echoräume seines Erzählens aus.

Wer ist das „Ich“ in seinen Romanen?
Was ist Wahrhaftigkeit? In welcher Verbindung stehen Schreiben und Moral?
Was haben Gauß und die Mathematik mit allem zu tun?
Und kann man ein amerikanischer Schriftsteller sein, obwohl man in Tirol aufgewachsen ist?“

Norbert Gstrein, geboren in Tirol, schrieb sein erstes Buch während eines Studienaufenthaltes in Stanford, Kalifornien. Er war Stipendant des Deutschen Literaturfonds’ an der New York University und unterrichtete ein Seminar an der Washington University in St. Louis. Zuletzt erschienen von ihm die Romane „Die kommenden Jahre“ (2018), „Als ich jung war“ (2019), „Der zweite Jakob“ (2021), „Vier Tage, drei Nächte“ (2022).

Der Schriftsteller selbst: „Ich gehe am Morgen in mein Arbeitszimmer mit dem Blick auf den Fernsehturm und verlasse es am Abend wieder und habe entweder eine Seite vollgeschrieben oder nicht und bin, je nachdem, einMensch oder bin keiner, existiere oder existiere gar nicht, und das ist die ganze Geschichte.“